Mit WordPress als CMS zu arbeiten, beinhaltet viele Vorteile – wie Flexibilität, schnelle und leichte Umsetzbarkeit und bereits vorhandene (oder unkompliziert umsetzbare) Integration diverser Applikationen, Funktionen und Tools. Andererseits gibt es auch Beschränkungen – vor allem in Struktur und visueller Gestaltbarkeit.
Größtes Manko aus meiner Sicht ist die Unübersichtlichkeit von www.subvision-hamburg.com – Es gibt die Parallelstrukturen von Rubriken (im WordPress-Jargon „Seiten“) und den so genannten „Themen“. Daneben gibt es eine weitere Parallelexistenz von „aktuellen Informationen“ und „aktuellen Beiträgen“. Das ganze in einer Anordnung aus oben zunächst zwei Hauptspalten, weiter unten dann einer Hauptspalte und zwei Nebenspalten, es verwirrt mich als Nutzer.
Ich bin kein Grafik-Fachmann, aber die Integration des Logos in den Seitenkopf und die Kombination aus Logo-Schriftart sowie Titel- und Fließtextschriftarten erscheint mir ebenfalls etwas „kuddelmuddelig“. Viel zu viel Raum nehmen für meinen Geschmack die Logos der Organisatoren und Förderer/Unterstützer im Fuß der Startseite ein (wobei „Fuß“ in diesem Fall eine gehörige Untertreibung ist). Wenn ich mir jetzt mehr grafische Elemente für die Startseite wünsche, meine ich damit ausdrücklich nicht den Logo-Block, sondern die Textwüste darüber.
Inhaltlich scheint es momentan darum zu gehen, möglichst kontinuierlich neue „aktuelle Beiträge“ zu liefern. Wenn ein „aktueller Beitrag“ alleine daraus besteht – wie heute – für demnächst einen tatsächlichen Beitrag anzukündigen, wirkt es ein wenig nach etwas leerlaufendem Aktionismus (SEO, ick hör’ dir trapsen). „Echte“ Inhalte zu erstellen, kostet Zeit und Arbeit – die knapp ist, wenn man bedenkt, dass allein für die Webredaktion noch einige weitere Arbeiten anfallen (werden) – etwa das Moderieren der Kommentare oder das Füttern des Twitter-Feeds (uups, habe ich jetzt was verraten??). Nicht leicht, bei dem Arbeitsvolumen, das bei Subvision ansteht.
Und zum Schluss: Sehr lobenswert ist das rss-Feed.